Park und Villa Bergfried

Auf einer Anhöhe von Saalfeld mit Blick über das Saaletal, die Stadt und die angrenzenden Berge wurde in den Jahren 1924 - 1930 ein großzügiger Villenkomplex und eine etwa 15 ha große Parkanlage für die Familien des Fabrikanten der Schokoladenfabrik "Mauxion", Ernst Hüther, errichtet. 

Nach Entwürfen des namenhaften Architekten Prof. Max Hans Kühne und in Abstimmung mit dem damals vermutlich bedeutendsten Gartenarchitekturbüro Deutschland, der Firma Ludwig Späth, entstand ein Ensemble, welches heute zu den wichtigsten und schönsten Kulturdenkmalen der zwanziger Jahre in Thüringen gehört.

Gestalterische Höhepunkte der Gesamtanlage ist eine architektonisch gestaltete Achse, die vom Schmuckhof des Herrenhauses über eine beschnittene, mehrreihige Lindenallee zum Weiherhaus führt. Um die ansonsten großräumig modellierte und parkartige bepflanzte Anlage herum führt ein Rundweg im Stil des englischen Landschaftsgartens.

1948 wurden die Hüther-Erben enteignet. Von 1949 bis 1992 erfolgte die Nutzung als Sanatorium durch verschiedene Träger. Seit 1998 verwaltet die Stadt Saalfeld Haus und Park Bergfried.

An der Hangkante oberhalb von Steingarten, Seerosenteich, Japangarten und Bärenzwinger wurde ein Glockenturm errichtet. Hier erklingt täglich um 12:00 Uhr und um 18:00 Uhr das älteste Carillon Deutschlands. Zu besonderen Anlässen wird es auch manuell bespielt.
Eine Hörprobe des Carillons sowie weitere Informationen und historische Fotos zum Bergfried Ensemble findet man im mobilen Rundweg. 

Ab April 2021 wird im ehemaligen Gärtnerhaus eine Ausstellung zu Villa, Park und zum Leben der Familie Hüther in den zwanziger Jahren eröffnet.

 

 

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